Das K29 ist ein Ort für Kunst, Philosophie und Begegnung. In einem Café mit solidarischem Prinzip und co-working Charakter entsteht ein Raum, in welchem sich Menschen aus unterschiedlichen Schichten, Bereichen und Kulturen abseits der alltäglichen Abläufe begegnen. In Anlehnung an Habermas’ Drittort Theorie soll damit eine demokratiefördernde, gemeinschaftsbildende Praxis gepflegt werden, wobei das Interesse und Verständnis für Anderes sowie Kommunikationspraxis gestärkt werden kann. Das K29 ist ein vielseitiger kultureller Projektraum der die Möglichkeit bietet, immer wieder Neues zu entdecken und sich vom Unbekannten inspirieren zu lassen; ein Ort an dem Denken zur Praxis und Kunst zum Leben wird.
Raimund Selinka (*1937) aus Rottweil und Thomas Zoller (*1954) aus Dresden erzählen von ähnlichen Welten aus unterschiedlichen Richtungen blickend. In ihren Gemeinsamkeiten sind sie grundverschieden, ihre Bilder erscheinen wie eine gegenseitige Ergänzung in ein und demselben Universum.
Wort, Bild und Ton haben sie gemein; Raimund Selinka ist klassischer Sänger, ein Lexikon der abendländischen Kultur und erzählt in seinen Bildern vom Werden und Vergehen. Thomas Zoller hat sich in seiner Laufbahn als Jazzmusiker und Komponist vom traditionellen Jazz, von der Moderne, vom Instrument, der Komposition und letztlich von der Emanzipation selbst emanzipiert. Raimund Selinka fühlt sich der Klassik und der Romantik verbunden, durch die Naturbetrachtung eröffnen sich in seinen Bildern surrealistisch und modern anmutende Wirklichkeiten, die sich mit Zoller’s kosmischen und fernöstlich transzendenten Räumen überschneiden; beide erzählen von realen, wenn auch anderen Welten, in welchen Mikro- und Makrokosmos verschmelzen.
Das Destillat der vollständigen Emanzipation ist pure Inspiration und Intuition; das Surreale wird Ausdruck der Realität und die Wirklichkeit Ausdruck des Transzendenten.
25.05.2025 | Die Türen öffnen um 15 Uhr | im K29!
Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht
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oder telefonisch: 0176 392 663 22